<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Publishing DTD v1.2 20190208//EN" "https://jats.nlm.nih.gov/publishing/1.2/JATS-journalpublishing1.dtd">
<article xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <front>
    <journal-meta>
      <journal-id>RISS</journal-id>
      <journal-title-group>
        <journal-title>RISS</journal-title>
        <journal-subtitle>Zeitschrift für Psychoanalyse</journal-subtitle>
      </journal-title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="editor">
          <name>
            <surname>Coelen</surname>
            <given-names>Marcus</given-names>
          </name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="editor">
          <name>
            <surname>Croce</surname>
            <given-names>Camilla</given-names>
          </name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="editor">
          <name>
            <surname>Kasper</surname>
            <given-names>Judith</given-names>
          </name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="editor">
          <name>
            <surname>Wedemeyer</surname>
            <given-names>Arnd</given-names>
          </name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="editor">
          <name>
            <surname>Wegener</surname>
            <given-names>Mai</given-names>
          </name>
        </contrib>
      </contrib-group>
      <issn publication-format="print">1019-1976</issn>
      <issn publication-format="electronic">2944-0122</issn>
      <publisher>
        <publisher-name>RISS.Verein für Psychoanalyse e. V.</publisher-name>
        <publisher-loc>Berlin</publisher-loc>
      </publisher>
    </journal-meta>
    <article-meta>
      <article-id pub-id-type="doi">10.21248/riss.2025.101.101</article-id>
      <title-group>
        <article-title>Sergio Benvenuto, <italic>Lacan, Kris and the Psychoanalytic Legacy. The Brain Eater</italic>, Abingdon/Oxon, New York 2024, Routledge</article-title>
      </title-group>
      <contrib-group>
        <contrib contrib-type="author">
          <name>
            <surname>Krüger</surname>
            <given-names>Steffen</given-names>
          </name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="issue-editor">
          <name>
            <surname>Boelderl</surname>
            <given-names>Artur R.</given-names>
          </name>
        </contrib>
        <contrib contrib-type="issue-editor">
          <name>
            <surname>Widmer</surname>
            <given-names>Peter</given-names>
          </name>
        </contrib>
      </contrib-group>

      <pub-date publication-format="hybrid" date-type="pub" iso-8601-date="2026-01-26"><day>26</day><month>01</month><year>2026</year></pub-date>

      <issue>101</issue>
      <issue-id pub-id-type="doi">10.21248/riss.2025.101</issue-id>
      <issue-title>Lacanitverstan: LACANsLEHREN</issue-title>
      <!--Eleganter, aber offenbar im Schema nicht vorgesehen, wäre: <issue-title-group><issue-title>Lacanitverstan</issue-title><issue-subtitle>LACANsLEHREN</issue-subtitle></issue-title-group>-->
      <isbn content-type="e-book">978-3-911681-04-9</isbn>
      <isbn content-type="print">978-3-911681-03-2</isbn>
      <!--Prüfen bzw. erneuern!-->

      <fpage>127</fpage>
      <!--Anweisungen zum Satz (recto-verso)?-->
      <lpage>133</lpage>
      <!--dito-->
      <permissions>
        <copyright-statement>&#xa9; by the author(s)</copyright-statement>
        <copyright-year>2025</copyright-year>
        <copyright-holder>The Author(s)</copyright-holder>
        <license license-type="open-access"
          xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">
          <license-p>Except for images or otherwise noted, this publication is licensed under a
            Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License.</license-p>
        </license>
      </permissions>
    </article-meta>
  </front>
  <body>
      <p>At this point of the interpretation I was waiting for the patient’s reaction. The patient was silent and the very length of the silence had a special significance. Then, as if reporting a sudden insight, he said: ›Every noon, when I leave here, before luncheon, and before returning to my office, I walk through X Street [a street well known for its small but attractive restaurants] and I look at the menus in the windows. In one of the restaurants I usually find my preferred dish – fresh brains.‹</p>
      <p>Diese Szene, in der der psychoanalytische Ich-Psychologe Ernst Kris eine klinische Vignette zur Darstellung ich-psychologischer Methodik kulminieren lässt, wurde Mitte des 20. Jahrhunderts zur Schlüsselstelle einer Debatte zur psychoanalytischen Technik zwischen Lacanianern und Ich-Psychologen. Noch heute bildet die Kontroverse über Kris’ Bericht von einem jungen Akademiker, der von der Fantasie besessen war, er würde stets in Gefahr sein, die Ideen anderer stehlen, eine wichtige Grundlage psychoanalytischer Orientierungen. Sergio Benvenuto hat nun mit <italic>Lacan, Kris and the Psychoanalytic Legacy. The Brain Eater</italic> (2024) eine 120-seitige Studie veröffentlicht, die neues Licht auf diese Kontroverse wirft, indem sie die Ungereimtheiten und Widersprüche, besonders in Lacans Ausdeutungen von Kris’ Vignette, ins Detail verfolgt.</p>
      <p>Benvenuto zählt stolze sieben Male, in denen Lacan sich zwischen 1954 und 1967 mit Kris’ Bericht befasst, und er folgt Lacans Auslegungen bis hinein in ihre – oft vielsagenden – Ungenauigkeiten und inhärenten Widersprüche. In insgesamt 27 kurzen Kapiteln, die, oft wie Miniaturen und Gedankenstücke, in loser, essayistischer Form die Probleme von Lacans Kris-Interpretation von verschiedenen Seiten beleuchten, gelingt es Benvenuto beeindruckend, die Verästelungen sowie die Strahlkraft dieser Interpretation für die weitere Theoriebildung innerhalb der klinischen Psychoanalyse in ihrer Komplexität herauszuarbeiten. In einigen der späteren Kapitel des Buches dreht der Autor dann seine Argumentationslogik um und nutzt die von ihm freigelegten Einsichten, um Kerntendenzen aktueller klinischer Praxis kritisch zu hinterfragen, oder ihnen vermittels eines Streitpunkts der Kontroverse Kris-Lacan eine Alternative anbei zu stellen. Den Fokus auf die Vater-Imago zum Beispiel, den man sowohl in Kris’ Fallbeschreibung als auch in Lacans Auslegungen finden kann, nimmt Benvenuto zum Anlass, den starken Bezug auf die Mutter in der heutigen analytischen Praxis zu kritisieren: »The mother is almost always to blame for everything (the father’s function has almost disappeared in current psychoanalysis)«, schreibt er (S. 94).</p>
      <p>Aber zu Lacans Kris-Rezeption selbst, die in Benvenutos frühen Kapiteln minutiös aufgefächert wird. Zunächst, im Seminar 1 aus dem Jahr 1954, schließt sich Lacan Kris’ Interpretation an und findet in der so verschlüsselten wie provokanten Antwort des Analysanden ein Beispiel des »vollen Sprechens« (S. 87) – Benvenuto bemerkt richtig: »Lacan became particularly interested in Brain’s case because he must have found it very ›Lacanian‹« (S. 33). In Lacans folgenden Lesungen, die 1956 ansetzen, verdunkeln sich sowohl seine Bewertung von Kris’ Arbeit als auch sein Ton. Nicht zuletzt auf Grundlage von teils despektierlich falschen Wiedergaben von Kris’ Text kann Lacan, wie Benvenuto zeigt, Kris vorwerfen, dass er seinen Analysanden mit seinen Deutungen zu einem Acting Out treibt. Kris schreibt, sein Patient sagte ihm, er schaue nach den Sitzungen und auf dem Weg zurück ins Büro, ob er auf den Speisekarten kleiner Restaurants »Frisches Hirn« finden kann; Lacan hingegen behauptet direkt, dass Kris’ Patient nach den Sitzungen bei ihm frisches Hirn essen geht. Indem Kris’ Interpretation das verwerfe und den Weg zu dem versperre, was den Analysanden umtreibe, kehre im Einverleiben frischen Hirns dieses Verworfene wieder: nämlich die Lust an der oralen Zerstörung des Intellekts und der Ideen anderer – so Lacan. </p>
      <p>Benvenuto selbst bezeichnet seine Studie als Dekonstruktion im Sinne Derridas – also als das Lockern verhärteter Zusammenhänge und Auflösen lange bestehender und dadurch völlig normalisierter Verbindungen. Wenn er mit Bezug auf Alessandra Campo schreibt, dass ein Acting Out das Gegenstück zum performativen Sprechen ist, so wird darin diese dekonstruktivistische Orientierung deutlich. Ein Acting Out, so Benvenuto, ist eine Handlung, die den Sinn eines Sprechens hat; das performative Sprechen dagegen ist ein Sprechen, dessen Resultat eine Handlung ist (S. 42). Ein Acting Out, so Benvenuto, ließe sich in Kris’ Fallbeschreibung nur erkennen, wenn der Analysand sich tatsächlich direkt nach einer Sitzung mit frischem Hirn vollstopfte; in Kris’ Originaltext ist dies weniger wahrscheinlich und damit die Aussage als performatives Sprechen zu werten – als ein Phänomen, das Lacan hätte wertvoll erscheinen müssen. Während Benvenuto somit kleinteilig herleitet, wie Lacan nur über ungenaue und verfälschte Wiedergaben der Kris’schen Fallbeschreibung seine eigenen theoretischen Positionen stärken kann, gelingt es ihm parallel dazu, durch seine eigenen theoretischen Wendungen diese Lacanschen Positionen der Kris’schen Deutung wieder zuzueignen. </p>
      <p>Das volle dekonstruktivistische Potenzial seiner Arbeit lässt sich jedoch erst dort ausmachen, wo Benvenuto auf die typischen Dynamiken der Tradierung dieser Fallbesprechung hindeutet: </p>
      <p>For example, the prestigious leader of a Lacanian institute wrote: ›At one point, when his patient complains about the fact that he copies everything, Kris pulls out a book from the library and shows him, proof in hand, that he has copied nothing. The patient accepts this and – a famous episode – goes to eat something after the session: fresh brains‹ (Eric Laurent, bei Benvenuto, S. 55).</p>
      <p>Weder gäbe Kris’ Text her, dass sein Patient wirklich frisches Hirn aß, noch sei klar, ob Kris tatsächlich mit der Konfrontation mit handfesten Beweisen – in diesem Falle, das Bibliotheksbuch – das Wirklichkeitsverständnis dieses Patienten zu überwältigen versuchte. Und doch ist es diese karikierte Version, die in die Geschichte der Psychoanalyse eingegangen ist. Benvenuto: »In fact, this version – completely erroneous, as we have shown – is what thousands of Lacanians of the various schools learn in their training« (S. 55).</p>
      <p>Bei aller Zuneigung zu Benvenutos dekonstruktivistischer Verve muss ich bezüglich seiner betont großzügigen Auslegung von Kris’ Fallbeschreibung doch Zweifel anbringen. Ich selbst habe mich in meinem Doktorarbeitsprojekt  Kris’ Gesamtwerk gewidmet, um dort jene Ideen und Konzepte herauszuarbeiten, die ihn während des Zweiten Weltkriegs dazu befähigten, auf Alliierter Seite zu einem der wichtigsten und einflussreichsten Propagandaanalytiker zu avancieren. Es sind nicht zuletzt die Verbindungen zwischen Kris’ frühen kunsthistorischen Arbeiten, seinen kunstpsychologischen und psychoanalytischen Beiträgen der 1930er Jahre sowie seinen Texten zur Propaganda, die ihn zu einem beeindruckenden Denker machen. Im letzten Kapitel meiner Arbeit jedoch zeichne ich nach, wie diese Verbindungen in Kris’ späten klinischen Beiträgen selbst einen Hauch des Autoritären annehmen und wie Kris’ Erfahrungen aus der Propagandaforschung sich auf seine weitere Arbeit in der Psychoanalyse ausgewirkt haben mochten. Die Eindrücke, die sich mir hier auftaten, waren solche, die sich mit den kritischen Kommentaren Lacans, die Benvenuto nun in seiner Arbeit dekonstruiert, gut deckten, auch wenn mir Lacans polemischer Stil dabei wenig hilfreich erschien.</p>
      <p>Im Propagandakrieg gegen Nazideutschland ging es Kris darum, die Funde des britischen Informationsdienstes derart zu verdichten, dass sie die Bedeutungsmuster und performativen Routinen der NS-Propaganda freilegten. Derart sollte der verdeckte, unbewusst gemachte Kern dieser Propaganda zum Sprechen gebracht werden, sodass diese Funde dann in Radiosendungen an die deutsche Bevölkerung zurückgegeben werden konnten. Solche im wahrsten Sinne ›schlagend überzeugenden‹ Deutungen sollten die deutsche Bevölkerung zurück auf den ›Boden der Tatsachen‹ holen. Wenn Kris nun in dem von Lacan besprochenem Artikel schreibt: »This study started on a descriptive level and proceeded gradually to establish typical patterns of behavior, present and past«, so wird über die weitere Fallbesprechung deutlich, dass dies ebenfalls einen schlagenden Effekt haben sollte. Die »large number of details of behavior«, die er so sammelte und zu einem Charakterbild des Patienten zusammenfügte, sollten, ganz nach dem Vorbild seiner Arbeiten zur Propaganda, diesen Patienten ein verdichtetes Bild seiner selbst vorhalten und ihn damit ebenfalls ein stückweit überwältigen.</p>
      <p>Diese Strategie wird noch plausibler, wenn Kris in einem späteren Absatz desselben Artikels über die produktiven Effekte aggressiver Impulse in der klinischen Arbeit schreibt: »provided the patient had been suitably prepared for the appearance of aggressive impulses within the transference, the wit of the interpretation may have struck home and created insight«. Es ist vor diesem – hier kurz entfalteten – Hintergrund, dass ich mir weniger sicher bin als Benvenuto, ob Kris’ nicht doch ein höheres Maß an Interventionismus ob des Realitätsverständnisses seines Analysanden zu entfalten suchte. In meiner Deutung der Kontroverse finde ich jedenfalls gute Gründe, in Lacans Kritik des Interventionismus, des »summaryism« und des Amerikanischen ›Adaptionismus‹ an Kris mit einzustimmen. </p>
      <p>Doch gerade aufgrund dieser Differenzen in den Lesarten der Positionen von Kris und Lacan bin ich Benvenuto dankbar dafür, dass er Lacans Beweggründe für seine Kritik an Kris beleuchtet hat. Im Stile einer klassischen psychoanalytischen Verdachtshermeneutik konterkariert Benvenuto Lacans Argumente gegen Kris mit Lacans Biografie und seinen eigenen Karriereambitionen. So warf Lacan beispielsweise Kris vor, die Selbstvorwürfe des Plagiierens aufseiten seines Analysanden viel zu ernst zu nehmen – so etwas wie Plagiieren gäbe es gar nicht; zugleich aber erhob Lacan selbst erbitterte Plagiatsvorwürfe gegen Kollegen (S. 7). Als ein weiteres Beispiel verspottet Lacan Kris als neuen Papst der Psychoanalyse, ist jedoch selbst unbeirrbar auf das Einnehmen dieser Position aus, ja versucht sogar eine Audienz beim echten Papst zu erwirken, um mit ihm die Zukunft der Psychoanalyse innerhalb der Kirche zu diskutieren (S. 60).</p>
      <p>Diese anekdotisch dargereichten Intrigen wirken nicht nur als Auflockerungen in einem ansonsten dichten Text, sie dienen auch als wichtige biografische Kontextinformationen, die helfen, Lacans Kris-Interpretation ins rechte Licht zu rücken. Benvenuto kommt zu dem – meiner Ansicht nach richtigen – Schluss, dass beide, sowohl Kris als auch Lacan, am Rande des Dogmatismus argumentierten (S. 29). Kris versuchte – erfolgreich in seiner Zeit – die Ich-Psychologie als dominante psychoanalytische Orientierung zu festigen; Lacan versuchte dasselbe mit seiner Tradierung des Freudschen Erbes, damals jedoch viel weniger erfolgreich. Kris’ Artikel lässt sich als Angriff, wenn auch in höflicher Form, auf Melanie Klein und deren Weiterentwicklung der Psychoanalyse in England verstehen; Lacan war in seinen Attacken auf Kris und die Ich-Psychologie weniger höflich. Benvenutos Urteil: »Kris and Lacan, insofar as they suggest that their strategy is <italic>valid,</italic> <italic>always, everywhere and with everyone</italic>, are both wrong« (S. 29, Hervorh. im Orig.).</p>
      <p>Letztlich jedoch bleibt Benvenuto in seinem Urteil Lacan näher als Kris. Dass diese Nähe aber nie in blinde Liebe umkippt, macht seine Schriften interessant und wertvoll. »[P]sychoanalysis […] aims at dissolving all forms of dependence. First I would say to the parents, but also to surrogate addictions«, schreibt er, und fügt dann trocken hinzu: »Some, in my opinion have an addiction to Lacan, of which they should be weaned« (S. 105f.). Was ihn in Lacans Nähe hält, ist dessen theoretischer Fokus aufs Genießen: »Lacanians will find pleasure when plunged into Lacanian theory, which sees in every psychic form a form of jouissance. I myself often prefer Lacanian concepts to those of other schools, precisely because Lacanian concepts lay bare something that gives me enjoyment« (S. 99).</p>
      <p>Es ist diese Affinität zum Genießen, die ihn auch auf Lacans Seite hält, wenn er sein Schlussplädoyer zur Kontroverse Kris-Lacan gibt. Spät in seinem Text diskutiert er die Ideale, die seiner Meinung nach jede psychoanalytische Orientierung verfolgt: Liebe, Authentizität und Nicht-Abhängigkeit (als unterschieden von Unabhängigkeit). Er schreibt:</p>
      <p>So, when we look at these ideals summarized by Lacan more closely, we realize that ego psychology has merely said the same things, albeit in language which is by no means philosophically correct. The ideal of human love becomes the idealization of the genital relationship and the adaptation, so to speak, of every person to her or his partner. The ideal of authenticity is reformulated as a reinforcement of the ego, insofar as only a strong ego, that is, a flexible one, can sustain an authenticity that doesn’t amount to a pure surrender to the dynamics of the drives or submission to a super-egoic prescriptiveness. The ideal of non-dependence is summed up in the ideal of the independent, mature Ego: that is, a subject separated from the mother (from the Other, Lacan would say) and individualized. (S. 107)</p>
      <p>Meiner Meinung nach trifft er damit ins Schwarze.</p>
  </body>
  <back/>
</article>
