Der Transsexualismus

Kleine Taschenklinik für den Gebrauch des zeitgenössischen Psychiaters

Autor/innen

  • Marcel Czermak
  • Aaron Lahl
  • Alexandre Wullschleger

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2019.91.119

Schlagworte:

Transsexualität, Psychose, Transsexualismus, Wahn, Transvestismus, Lacan

Abstract

Ausgehend von Lacans Psychosentheorie stellt der Artikel die Theorie vom transsexuellen Wahn in kondensierter Form dar. Der reine Transsexualismus ist in den Augen des Autors nur der lokale und exemplarische Fall der wesentlichen Transsexualisierung in allen Psychosen. Einige Charakteristika des Transsexualismus wie die Verwerfung des Phallus oder der Hüllenwahn werden in Abgrenzung zum perversen Transvestismus dargestellt. Die Rolle der Mediziner und der Juristen, die Gefahr laufen, als nicht-barrierte Andere die perversen Partner der Transsexuellen darzustellen, sowie eine allgemeine kulturelle Tendenz zur sozialen Perversion und zur Entdifferenzierung der Geschlechter werden kritisiert.

Aus dem Französischen übersetzt von Aaron Lahl und Alexandre Wullschleger.

Zuerst erschienen in Journal français de psychiatrie (JFP). 1997, Heft 5

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Veröffentlicht

23.09.2019

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Rubrik

Artikel