›Die griechischen Ursprünge der Psychoanalyse‹

Sophistik und die Psychoanalyse

Autor/innen

  • Barbara Cassin

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2018.88.166

Schlagworte:

Sophistik, Widerspruch, Performanz, Äquivozität

Abstract

Der Beitrag besteht aus Cassins Zitatsammlung, die ihrem Versuch zugrunde liegt, die Psychoanalyse, ausgehend von der antiken, von Aristoteles und Platon gleichermaßen bekämpften Sophistik, zu denken. Dabei werden vor allem die Spuren herausgearbeitet, die die Sophistik im Werk Jacques Lacans hinterlassen hat. In spielerischer Weise wird die Sophistik aus dem Schatten der aristotelischen Metaphysik hervorgeholt und die Psychoanalyse, insbesondere diejenige Lacan’scher Prägung, als radikale Setzung auf die Wirkung des Buchstabens in neuem Licht dargestellt.

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Veröffentlicht

15.05.2026