Editorial #89
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2018.89.214Schlagworte:
Übertragung, Psychoanalyse, Freud, EinleitungAbstract
Diese Nummer begibt sich nun in dies »Innerste« der Psychoanalyse, und das zum Titel gewählte Zitat Freuds zeigt an, wie sehr es an die Infragestellung der Wissenschaftlichkeit überhaupt, nicht nur der Psychoanalyse, anknüpft, die uns im Heft zuvor beschäftigte. Freud hat die Korrektur durch die Übertragung als beschämend bezeichnet: In ihr legt sich etwas bloß, etwas von der Scham selbst sowie weiteren erogenen Zonen, etwas von den nur unterstellten Trägern und nicht greifbaren Objekten, an denen und mittels derer sich das Sprechen und Schweigen der Praxis sowie die Rede der Theorie entzünden, wiederholen und aufs Neue ereignen können.
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Copyright (c) 2018 Marcus Coelen, Judith Kasper, Karl-Josef Pazzini, Mai Wegener

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