»Um den Eros herum«

Wie Männer seit Platons Symposium über die himmlische und irdische Liebe grübeln

Autor/innen

  • Johannes Kleinbeck

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2018.89.229

Schlagworte:

Ästhetik, Geschmack, Sinnlichkeit, Zärtlichkeit, Autofiktion, Freuds Beiträge zur Psychologie des Liebeslebens

Abstract

Mit der Montage von vier szenischen Verdichtungen möchte der Beitrag zunächst nachzeichnen, wie sich Platons Unterscheidung von Himmlischer und Irdischer Liebe bei Thomasius, Kant, Forster und Hegel zur männlichen Affektökonomie eines Denkens der Ästhetik ausgeprägt hat. Es wird sich sodann die Frage stellen, ob selbst noch Freud in den problematischen Grenzen einer solchen Ästhetik gefangen bleibt, als er 1907 in Rom fasziniert vor Tizians Gemälde Himmlische und Irdische Liebe steht, ins »Phantasieren« kommt und beschließt, seine Beiträge zur Psychologie des Liebeslebens zu verfassen.

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Veröffentlicht

15.12.2018