Der Utopie eine Stadt geben
Gespräch mit Klaus Heinrich
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2018.89.235Schlagworte:
Stadtplanung, Psychoanalyse, Philosophie, Religionswissenschaft, Rationalismuskritik, VerdrändungAbstract
Klaus Heinrich im Gespräch mit Wolfram Ette und Volkmar Billig zur Frage, in welcher Weise gerade die Städte eine gattungsgeschichtliche Utopie zu formulieren in der Lage sein könnten, die alle Konflikte, Brüche und Unvereinbarkeiten, die das Leben der Menschen bestimmen, ausstellen? Sind Ruinen, Brachflächen und die in die Stadt einwachsende Natur ein Indiz für ökonomischen Niedergang und stadtplanerisches Versagen oder drückt sich daran, wenn auch vielleicht ungewollt, eine realistische Korrektur eines falschen stadtplanerischen Rationalismus aus? – Religionswissenschaft thematisiert, Klaus Heinrich zufolge, »das Verdrängte der Philosophie«. Neben den Religionen hat sie daher auch die Künste zu Bundesgenossen – und eben die Psychoanalyse, die selbst einen Gegenentwurf zum Rationalismus der europäischen Aufklärung praktiziert.
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Copyright (c) 2018 Klaus Heinrich, Wolfram Ette, Volkmar Billig

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