Die Krankenvorstellung – eine Klinik der Vorstellung

Autor/innen

  • Erik Porge
  • Bernhard Schwaiger

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2020.92.349

Schlagworte:

Krankenvorstellung, Medizin, Psychiatrie, Psychoanalyse, Lacan

Abstract

Die Krankenvorstellung als eine in Medizin und Psychiatrie althergebrachte Praxis dient der Veranschaulichung einer Pathologie. Porge weist erneut auf deren Fruchtbarkeit hin, wenn man auch zunächst den Eindruck haben kann, dass sie weder mit Psychoanalyse noch mit Therapie etwas zu tun hat. Hingewiesen wird auf die berühmten Vorstellungen Charcots und deren Transkription von Freud mit jeder Menge origineller Randbemerkungen. Dies zeigt Porge anhand der Praxis und den Bemerkungen Lacans, der den Stil der Krankenvorstellung im Vergleich zur universitären Praxis radikal verändert hat. Auch nach seiner Arbeit im Krankenhaus setzte er diese Praxis (trotz Kritik, vor allem seitens Maud Mannoni) von 1953 bis kurz vor seinem Tod fort. Die Krankenvorstellungen sind fester Bestandteil seiner Lehre: Sie bilden einen eigenständigen klinischen Korpus, auf den er für seine theoretischen Ausarbeitungen stets zurückgreift. Ganzer Text online unter https://www.risszeitschriftfuerpsychoanalyse.org/eriss

Porge, Erik. »La présentation de malade – une clinique de la presentation«. In: Transmettre la clinique psychanalytique – Freud. Lacan, Aujourd’hui, Editions érès, Ramonville Saint-Agne, 2005, S. 179–189

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Veröffentlicht

26.06.2020