Biologien der Psychoanalyse

Weismann mit Freud – Bölsche mit Ferenczi – Meisenheimer mit Bálint

Autor/innen

  • Peter Berz

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2021.94.379

Schlagworte:

Darwinismus, Lamarckismus, Freud, Ferenczi, Bálint, Weismann, Bölsche, Meisenheimer, Thalassa, Lebensdauer, Genetik, Generation, Keim-und-Soma, Tod, Thanatologie, Jenseits des Lustprinzips, Einzeller, Eintagsfliege, Amphibien

Abstract

Die Biologien der Psychoanalyse gehören zwei Dispositiven an: Das eine begründet aus Tod und Fortpflanzung die moderne Biologie als Wissen von Generationen und Genetiken. Das andere denkt die Artikulation von Morphologien und Organisationen. Wo Freud mit August Weismann auf der Suche nach dem Triebdualismus die Biologie befragt, bewegt er sich im ersten Dispositiv. Wenn Ferenczi sowie Alice und Michael Bálint nach der Phylogenese genitaler und prägenitaler Organisationen fragen, bewegen sie sich im zweiten Dispositiv.

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Veröffentlicht

21.09.2021