Anne Carson: Der bittersüße Eros, übersetzt von Christina Dongowski, Wien 2020, Turia + Kant
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2021.94.403Abstract
Etwa in der Mitte von Der bittersüße Eros erinnert uns Anne Carson an die »köstliche Unbequemlichkeit«, die damit verbunden war, das Schreiben zu lernen. Mit Referenzen, die scheinbar mühelos Jahrtausende umspannen, erscheinen Eudora Welty, Pythagoras und Platon in gleicher kindlicher Konzentration über das Papier gebeugt; mit zitternder Hand und unsicherem Griff fahren sie die Ränder des Alphabets nach. Das griechische Alphabet habe den Rand in das Schreiben eingeführt, schreibt Carson. Was hat es mit diesem Rand auf sich?
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21.09.2021
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