Editorial
Psychoanalyse des Islam?
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2020.93.415Schlagworte:
Islam, Psychoanalyse, Monotheismus, PolitikAbstract
Ausgangspunkt für die Entstehung dieses Hefts war ein Workshop mit dem Titel Islam – Psychoanalyse – Fethi Benslama und andere Versuche an der Psychoanalytischen Bibliothek Berlin im März 2019, bei dem einige der hier publizierten Texte in einer ersten Version vorgetragen wurden. Dem Workshop voraus ging die gemeinsame Lektüre von Benslamas Buch, das im Deutschen den Titel Psychoanalyse des Islam trägt. Der französische Originaltitel dagegen lautet La psychanalyse à l’épreuve de l’Islam – Wie der Islam die Psychoanalyse auf die Probe stellt, wobei der Autor nicht versäumt, darauf hinzuweisen, dass der umgekehrte Titel – Wie die Psychoanalyse den Islam auf die Probe stellt – ebenso zutreffend gewesen wäre. Wir nehmen diese gegenstrebige Fügung auf und formulieren als Frage: Psychoanalyse des Islam? Darin lässt sich das Anliegen hören, sich von psychoanalytischer Seite mit dem Islam zu befassen, wie auch (genitivus subjectivus) die Psychoanalyse durch ihn verändert zu sehen.
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Copyright (c) 2020 Susanne Lüdemann, Mai Wegener, Sandrine Aumercier, Thomas Scheffler

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