»… dass wir biologisch dazu determiniert sind, nicht völlig biologisch determiniert zu sein.«

Ein Gespräch mit Marcus Coelen und Alexandre Wullschleger

Autor/innen

  • François Ansermet
  • Marcus Coelen
  • Alexandre Wullschleger

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2021.95.496

Schlagworte:

Plastizität, Singularität, Diskontinuität, Neurowissenschaft, Hirnforschung, Psychoanalyse, Biologie

Abstract

Im Beitrag Francois Ansermets werden die für die Psychoanalyse relevanten Herausforderungen der neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaft thematisiert. Es werden drei Paradoxien der neurowissenschaftlichen Forschung formuliert, die Singularität, die Diskontinuität und die permanente Veränderung, die aus der Entdeckung der neuronalen Plastizität entstehen. Diese Paradoxien sollten zu einer Neubetrachtung der Rolle der Psychoanalyse an der Schnittstelle zur Biologie führen. Die Konsequenzen dieser Erkenntnisse für die theoretische und klinische Weiterentwicklung der Psychoanalyse werden betrachtet. Deutlich formuliert sieht Ansermet die »Psychoanalyse als Zukunft der Biologie«, in der Einzigartigkeit und Vergleichbarkeit, Diskontinuität und Fortsetzung, permanente Veränderung und Zusammenhangsbildung als zentrale Herausforderungen gesehen werden.

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Veröffentlicht

21.09.2021

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