Ankündigung eines Austauschs des RISS mit Catherine Malabou anlässlich ihres neuen Buches Le plaisir effacé. Clitoris et pensée, Paris 2020, Rivages

Autor/innen

  • Nadine Hartmann
  • Arnd Wedemeyer

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2021.95.499

Schlagworte:

Klitoris, Plastizität, sexuelle Differenz, feministische Philosophie, Leiblichkeit, Bioanalyse, Sándor Ferenczi

Abstract

In ihrem neuen Buch erkundet Catherine Malabou, bekannt als die Denkerin, die wissenschaftliche Einsichten in die Neuroplastizität mit entscheidenden Episoden der Philosophiegeschichte konfrontiert hat, die Klitoris als ein »Organ des Denkens« und zudem als Vermittlung zwischen feministischen Philosophien der sexuellen Differenz und der Weise, in der geschlechtliche Verkörperung gegenwärtig von queeren und trans Theoretiker*innen infrage gestellt wird. Ihre Konzeption gibt Anlass zu einer Reflexion über die Konfigurationen des Körpers in den psychoanalytischen Theoriebildungen. Insbesondere Sándor Ferenczis in seinem 1924 veröffentlichten Versuch einer Genitaltheorie skizzierte »Bioanalyse« lädt zu einem Vergleich mit Malabous Projekt ein. Malabous Antworten auf unsere Fragen werden in einer künftigen Nummer des RISS erscheinen.

Downloads

Veröffentlicht

21.09.2021

Ausgabe

Rubrik

Artikel