Thomas Ettl: Die anorektische Logik – Psychodynamik, Genese und Behandlung der Magersucht, Gießen 2021, Psychosozial-Verlag (Bibliothek der Psychoanalyse)

Autor/innen

  • Martin A. Hainz

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2022.96.553

Schlagworte:

Anorexie, Störung, Psychoanalyse

Abstract

Im vorliegenden Band wird rekonstruiert, wie es zu Anorexie (anorexia nervosa) kommt, um dann diesen Mechanismen präventiv und therapeutisch etwas entgegensetzen zu können. Die Annahme, auf der alles basiert – und die auch gängige Lehrmeinung ist –, lässt sich so zusammenfassen, dass Anorexie als das Ringen eines gekränkten Menschen um Selbstbestimmung zu verstehen sei. Wer seine völlige Unabhängigkeit von allem Äußerlichen demonstriert, bis hin zum zur Schau gestellten Hungern und Verhungern, ist von der Zuwendung unabhängig, an der es einmal fehlte.

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Veröffentlicht

16.02.2022