Privation

Unmögliches Einssein

Autor/innen

  • Peter Widmer

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2022.97.597

Schlagworte:

Mangel an Sein und an Haben, genetische und strukturale Betrachtung, geschlechtsspezifischer Unterschied, Intersubjektivität, Hegel

Abstract

Die vorherrschenden Interpretationen von Privation beschränken sich weitgehend auf den Entzug eines Objekts. Dabei wird der grundsätzlichere Aspekt des Seins, bzw. des Seinsmangels, bedingt durch die Unabschließbarkeit der Signifikanten und ihre repräsentierende Funktion, übersehen. Ihr Zusammenwirken mit den anatomischen Gegebenheiten der Geschlechter führt zu bedeutsamen Konsequenzen für deren Selbstverständnis, die sich mit dem oft verwendeten Konzept der symbolischen Kastration nicht erfassen lassen. Aufschlussreich sind auch die intersubjektiven Dimensionen der Privation samt ihrer Abwehr.

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Veröffentlicht

14.09.2022

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Rubrik

Artikel