Un ga aru
Sound Symbolism, International Puns and Contingency
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2022.97.606Schlagworte:
Wortspiel, sprachliche Materialität, KUKI Shûzô, Karl Bühler, Lacan, Bootstrapping, LautsymbolikAbstract
Die Klangverbindung zwischen dem japanischen un, dem französischen un für eins und dem deutschen Negationspräfix un- ist völlig willkürlich. Sie weist nicht auf eine etymologische Verbindung hin. Nach der Bootstrapping-Theorie der Lautsymbolik werden Zuordnungen mit homofonen Sememen beim Aufbau von strukturellem Sprachwissen verwendet und bleiben auf einer unbewussten Ebene aktiv. Wortspiele bieten also einen Zugang zum Unbewussten, ohne dass die Methoden der Interpretation benötigt werden.
Downloads
Veröffentlicht
14.09.2022
Ausgabe
Rubrik
Artikel
Lizenz
Copyright (c) 2022 Ann Cotten

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International.