Zu Anne-Lise Stern: Le savoir-déporté / Früher mal ein deutsches Kind

Vortrag von Eva Maria Jobst

Autor/innen

  • Eva Maria Jobst

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2023.98.628

Schlagworte:

Anne-Lise Stern, Lacan, Shoah, Übersetzung

Abstract

Der Beitrag fragt mit und ausgehend von Anne-Lise Sterns Le savoir-déporté: Gibt es eine Analyse nach der Shoah und wenn ja, welche. Mit Stern schreibt sich der Beitrag der lacanschen Psychoanalyse als einer zu, die nach Auschwitz nicht nur nicht mehr dieselbe ist, sondern auch davon gezeichnet sein muss, dass Auschwitz nicht ad acta gelegt werden kann. Der Beitrag zeichnet Anne-Lise Sterns eben auf diesen Punkt insistierenden Interventionen nach, ausgehend von der deutschen Übersetzung, um deren Schärfe aber erst im Zurück zum Original wiederzuentdecken.

Vorgetragen am 26. Mai 2021 auf einer Veranstaltung zum Gedenken an Anne-Lise Stern, organisiert von der Psychoanalytischen Bibliothek Berlin.

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Veröffentlicht

14.09.2023