»Morgen werde ich gekommen sein«

Die harte Realität der menschlichen Sexualfunktion

Autor/innen

  • Leon S. Brenner
  • Verena Pohl

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2023.99.671

Schlagworte:

Selbstbefriedigung, Lustprinzip, Realitätsprinzip, Freud, Lacan

Abstract

Während Biolog*innen die Kopulation als die wesentliche menschliche Sexualfunktion identifizieren würden, haben Psychoanalytiker*innen diese als eine gehemmte Selbstbefriedigung bezeichnet. Das bedeutet, dass nach freudianischer Tradition die Realität der menschlichen Sexualität ohne das reale Fleisch des Körpers auskommt. Sie wird ausschließlich durch einen phantasmatischen Bezugsrahmen aufrechterhalten: in der Beziehung des Subjekts zu einem fantasierten Objekt. Diese libidinöse Unbeständigkeit wurde von Lacan der gesamten Menschheit zugeschrieben und als die masturbatorische Jouissance des Idioten bezeichnet.

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Veröffentlicht

27.09.2023

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Rubrik

Artikel