Keine Entlastung und Befriedigung, aber jouissance

Autor/innen

  • Viktor Mazin
  • Verena Pohl

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2023.99.674

Schlagworte:

Freud, Lustbefriedigung, jouissance

Abstract

Das Freud-Fragment beginnt mit der Suche nach dem letzten Grund der Hemmungen des Subjekts bei intellektuellen Aktivitäten und bei der Arbeit. Freud behauptet zunächst, dass dieser Grund mit der infantilen Selbstbefriedigung zusammenhängt; aber im nächsten Satz unterstellt er einen anderen Ursprung, der gleichsam tiefer geht: Hemmungen sind eine Wirkung der »unbefriedigenden Natur an sich«. Im ersten Fall werden Hemmungen durch äußere Einflüsse, im zweiten Fall durch innere Gründe hervorgerufen. In einer solchen topologischen Konstruktion ist der springende Punkt, dass es nicht möglich ist, sich gegen die Forderungen der Triebe zu wehren. Der Grund liegt in der unnatürlichen Natur der Triebe selbst.

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Veröffentlicht

27.09.2023

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Artikel