Wo ist der Klassenfeind?

Ein filmanalytischer Zugang zu einer pädagogischen Ethik des Realen

Autor/innen

  • Jonas Borer

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2025.101.90

Schlagworte:

Fetisch, Lehrperson, Film, Authentizität, Entfremdung

Abstract

Anhand der Analyse des Films Klassenfeind wird gezeigt, dass ein fetischistisches Verständnis des der Sprache Entgehenden dazu führt, Widersprüchlichkeiten in Filmanalyse, Politik und Pädagogik zu verleugnen. Durch die Filmanalyse, film- und autoritätstheoretische Überlegungen und eine Gegenüberstellung von Klassenfeind und Der Club der toten Dichter wird gezeigt, dass gewisse Entfremdungsprozesse mitunter sinnvoll sind. Schließlich findet sich ein Ausblick auf eine pädagogische »Ethik des Realen«.

Veröffentlicht

04.02.2026