Illouz, Eva: Warum Liebe endet. Eine Soziologie negativer Beziehungen. Übersetzt von Michael Adrian, Berlin 2018: Suhrkamp, 447 Seiten

Autor/innen

  • Johannes Kleinbeck

DOI:

https://doi.org/10.21248/riss.2019.90.300

Schlagworte:

Eva Illouz, Soziologie, Liebe, Rezension

Abstract

Ausgehend von einem psychoanalytischen Denken wäre es zunächst naheliegend, Eva Illouz’ in der Übersetzung von Michael Adrian erschienene Studie mit dem Titel Warum Liebe endet kopfschüttelnd beiseitezulegen. Naheliegend wäre das vielleicht zunächst, weil die sich häufig auf Axel Honneth berufende Soziologin hier wie in ihren bisherigen, zahlreichen Schriften zur Liebe im Zeitalter des Kapitalismus davon auszugehen scheint, Affekte, Emotionen und sexuelle Begierden ließen sich zumindest prinzipiell wie eindeutig bestimmte, widerspruchslose, auf einzelne Personen reduzierbare Einheiten beschreiben.

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Veröffentlicht

19.02.2019