Von der Fähigkeit, in Spaltung allein zu sein: Therapeutische Arbeit mit Obdachlosen
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2020.92.328Schlagworte:
Obdachlosigkeit, Zwischenraum, Eigentum, SpaltungAbstract
Der Autor arbeitet seit Längerem als analytisch geprägter Psychotherapeut mit sogenannten »Obdachlosen«. Er reflektiert, dass eine solche Arbeit weder mit Konzepten von Eigenschaft und Eigentum noch einer Vorstellung von eigentümlichen Individuen oder, »moderner«, einer Theorie von Subjekten im »Dazwischen« möglich ist. Ihm zufolge würden diese gerade eine neoliberale Ökonomie in die psychoanalytische Arbeit einschleusen. Watt zufolge muss der Therapeut selbst sein psychisches Obdach verlieren, um dem Anderen zu erlauben, in seiner Gegenwart, also einem Spannungsfeld von Bezügen, allein sein zu können.
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26.06.2020
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Copyright (c) 2020 Barry Watt; Tara O'Sullivan, Marcus Coelen

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