un in nu
Erregung buchstäblich
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2022.97.583Keywords:
Unübersetzbare, Unbewusstes, Eins, Cassin, Parmenides, Freud, Lacan, InstanzAbstract
Der Beitrag versucht, ausgehend von Barbara Cassins übersetzungstheoretischen Überlegungen, deren psychoanalytische Implikationen herausgearbeitet werden, die Ausführungen Lacans zu Parmenides' »Eins« – französisch »Un« – im Echoraum des freudschen »un« und »Unbewussten« zu hören und zu lesen. In einem weiteren Schritt wird, vor dem Hintergrund von Homografie zwischen »un« (deutsch) und »un« (französisch) sowie Homofonie zwischen französisch »un« und dem französischen Negationsprefix »in« die Rede von »instance« in Lacans frühem Vortrag Das Drängen des Buchstabens im Unbewussten oder die Vernunft seit Freud analysiert.
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