Ein Jahr filmen

(Trans-)Sexuelle Konstellationen

Auteurs

  • Insa Härtel
  • Ulrike Kadi

DOI :

https://doi.org/10.21248/riss.2019.91.128

Mots-clés :

Erregung, Transsexualität, Coming of Age, Filmanalyse

Résumé

Der semidokumentarische Film 52 Tuesdays (AU 2013, R: Sophie Hyde) erzählt die Coming of Age-Geschichte eines 16jährigen Mädchens, dessen Mutter ein männlicheres Geschlecht annimmt. An den 52 Dienstagen eines Jahres gedreht, widmet sich auch die filmische Narration diesen Wochentagen: Konfrontiert mit dem Wunsch der Mutter, im Zuge der Geschlechtsangleichung für ein Jahr alleine zu wohnen, wird Billie zu ihrem Vater ausquartiert und sieht die Mutter nur einmal wöchentlich. Und ebenso wie sich der Film als Medium der Sichtbarmachung eigens thematisiert, richten sich die in ihm unter anderem verhandelten (trans-)sexuellen Wünsche mit verschiedenen Mitteln auf die visuelle Wahrnehmung aus. Zusammengenommen stellt 52 Tuesdays die Frage, inwiefern sich der Zugang zu Gender und Sexualität optisch generiert - und kann dabei wie nebenbei psychoanalytische Zugangsweisen zwischen Lacan und Laplanche erproben.

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Publiée

2019-09-23

Numéro

Rubrique

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