Editorial
DOI :
https://doi.org/10.21248/riss.2019.90.254Mots-clés :
Freud, Zeitgemäßes über Krieg und Tod, Flirt, SexualitätRésumé
Wir haben für diese Ausgabe des RISS eine Reihe von Autor*innen eingeladen, sich eingehender mit der oben zitierten Textpassage aus Freuds Zeitgemäßes über Krieg und Tod auseinanderzusetzen. Diese Stimmen bilden den Kern der Ausgabe, um den herum sich weitere Essays gruppieren: Johannes Ungelenks Lektüre des gesamten Freud-Essays als Dialog mit Nietzsches Unzeitgemäßen Betrachtungen sowie zwei Beiträge zu Sexualität, Übergriff und Gewalt von Insa Härtel und Barbara Sichtermann. Während Benedikt Wolf die strenge poeto-pornografische Ökonomie des in den 1920er Jahren erschienenen anonymen Gedichtbands Die braune Blume nachzeichnet, sind die Beiträge von Luce de Lire und John Hamilton auf der Suche nach einer anderen Geschlechterökonomie – im Zeichen von Permeation und Selbstverausgabung. In diesem Horizont stehen auch die künstlerischen Arbeiten von Rolando Deval, die wir in diesem Band vorstellen und die von einem Beitrag von Judith Kasper flankiert werden.
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© Marcus Coelen, Judith Kasper, Johannes Kleinbeck, Aaron Lahl 2019

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