Flirt, Zeichen
Ein Satz Freuds
DOI:
https://doi.org/10.21248/riss.2019.90.263Schlagworte:
PoetologieAbstract
Der Beitrag, Protokoll einer (auto-)poetologischen Lektüre, exponiert in Freuds Bezugnahme auf den »amerikanischen Flirt« zwei gegenläufige Bewegungen. Einerseits ist sein Text Vollzug dessen, worüber er spricht: ein Flirt (mit dem amerikanischen Englischen). Andererseits darf »Flirt« nicht »Flirt« selbst bleiben, hat »von vornherein« auf anderes zu verweisen: Zwang zu einer Hermeneutik, die aus dem Flirt exakt das herausschält, was sich an Freuds Sätzen von selbst versteht: »nichts«.
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19.02.2019
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